DFM 4X4 - Professionelle Audioausrüstung AKG - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG DFM 4X4 AKG
Kurzbedienungsanleitung S.2
Bitte vor Inbetriebnahme des Gerätes lesen!
Quick Reference Guide 7
- Schütten Sie keine Flüssigkeiten auf das Gerät und halten Sie keine sonstigen Gegenstände durch die Luftungsschlitze in das Gerät fallen.
- Das Gerätarf nur in trockenen Räumen eingesetzt werden.
- Das Gerätarf nur von autorisiertem Fachpersonal geöffnet, gewartet und repariert werden. Im Inneren des Gehäuses befinden sich keinerlei Teile, die vom Laien gewartet, repariert oder ausgetauscht werden können.
- Prufen Sie vor Inbetriebnahme des Gerätes, ob die auf dem mitgelieferten Steckernetzteil angegebene Betriebsspannung der Netzspannung am Einsatzort entspricht.
- Betreiben Sie das Gerät ausschließlich mit dem mitgelieferten Wechselspannungsnetzteil mit einer Ausgangsspannung von 20 V AC. Andere Stromarten und Spannungen können das Gerät ernsthaft beschäigen!
- Brechen Sie den Betrieb der Anlage sofort ab, wenn ein fester Gegenstand oder Flüssigkeit in das Geräteinnere gelangen sollte. Ziehen Sie in thisem Fall sofort das Steckernetzteil aus der Steckdose und halten Sie das Gerät von unseren Kundendienst überprüfen.
- Ziehen Sie das Steckernetzteil bei längerer Nichtverwendung aus der Steckdose.itte beachten Sie, dass bei angestecktem Steckernetzteil das Gerat nicht vollständig vom Netz getrennt wird, wenn Sie es ausschalten.
- Stellen Sie das Gerät nicht in der Höhe von Wärmequellen wie z. B. Radiatoren, Heizungsrohren, Verständern, usw. auf und setzen Sie es nicht direkter Sonneneinstrahlung, starker Staub- und Feuchigkeitseinwirkung, Regen, Vibrationen oder Schlägen aus.
- Verlegen Sie zur Vermeidung von Störungen bzw. Einstreuungen samsliche Leitungen, speziell die der Mikrofoneingänge, getrennt von Starkstromleitungen und Netzleitungen. Bei Verlegung in Schächten oder Kabelkanalen acht den Sie darauf, die Übertragungsleitungen in einem separaten Kanal unterzubringen.
- Reinigen Sie das Gerät nur mit einem feuchten, aber nicht nassen Tuch. Ziehen Sie unbedingt das Steckernetzteil vorher aus der Steckdose! Verwenden Sie keinesfalls scharfe oder scheuernde Reinigungsmittel sowie keine, die Alkohol oder Lösungsmittel enthalten, da diese den Lack sowie die Kunststoffe beschädigten konnten.
- Verwenden Sie das Mikrofon nur für die in dieser Bedienungsanleitung beschrieben Anwendungen. Für Schäden infolge unsachgemäß Handhabung oder missbrächlicher Verwendung kann AKG keine Haftung übernehmen.
1.2 Umwelt
- Das Steckernetzteil nimmt auch bei ausgeschaltetem Gerät einen geringen Strom auf. Um Energie zu sparen, ziehen Sie daher das Steckernetzteil von der Netzsteckdose ab, wenn Sie das Gerät langere Zeit nicht benützen.
- Wenn Sie das Gerät verschritten, trennen Sie Gehäuse, Elektronik und Kabel und entsorgen Sie alle Komponenten gemäß den darauf geltenden Entsorgungsverschriften.

2 Beschreibung
2.1 Einleitung
Der DFM4X4 ist einer der vielseitigsten Mehrkanal-Signalprozessoren auf dem Markt. Mit seinem vierkanaligen Audio-Signalprozessor und automatischer digitaler Rückkopplungsunterrückung (ADF) in jedem Kanal betet der DFM4X4 eine kompakte Lösung und höchste Flexibilität für die verschiedene Beschallungsanwendungen. Zusätzlich besitz der DFM4X4 13 programmierbare Steuereingänge und 8 programmierbare Steuerausgänge, die Sie beliebig konfigurieren können, sowie 8 nichtflüchtige Speicherplätze zum Sicher Ihrer Voreinstellungen.
Nahere Informationen über das Gerät und dessen Betrieb finden Sie im DFM4x4 Handbuch in Englischer Sprache. Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sichitte an den Spezialisten fur SR-Produkte bei AKG, J. Bakker: Tel (+33) 662-74-67-11, E-mail bakkerj@akg.com
2.2 Lieferumfang
1xDFM4X4
1 x Steckernetzteil
1 x CD-ROM mit "LecNet for AKG" Software
1 x RS-232-Kabel
1 x LecNet-Erweiterungskabel

3 Anschluss
3.1 Audio-Eingänge
Abb.1: Anschluss asymmetrischer (links) und symmetrischer Signalquellen (rechts)

Verbinden Sie die Signalquellen mit den INPUT-Anschlüssen an der Rückseite des DFM4X4.
Es stehen 4 symmetrische Eingänge zur Verfügung, an die Sie sowohl symmetrische als auch asymmetrische Signalquellen anschließen können.
3.2 Audio-Ausgänge
Verbinden Sie die OUTPUT-Buchsen mit den gewünschten Eingangen.
Der DFM4X4 besitzt 4 symmetrische Ausgänge.
Zum Anschlieben an einen asymmetrischen Eingang verbinden Sie den Innenleiter des Kabels mit dem "+"-Anschluss und die Abschirmung mit dem Masseanschluss.
Wichtig: Lassen Sie den "-"-Anschluss frei.
Verbinden Sie den DFM4X4 mittels des mitgelieferten RS-232-Kabels mit Ihrtem Computer.
- Verbinden Sie das Kabel des mitgelieferten Steckernetzteils mit der PWR IN-Buchse an der Rückseite des DFM4X4.
- Stecken Sie das Steckernetzteil an eine Netzsteckdose an.
Zum Kaskadieren mehrerer DFM4X4 verbinden Sie mit dem mitgelieferten LecNet-Erweiterungskabel die EXPANSION OUT-Buchse am ersten Gerät mit der EXPANSION IN-Buchse am nachsten Gerät usw. Da das LecNet-Erweiterungskabel kein Audiosignal führt, ist es nicht erforderlich, eines der Geräte der Kette zum "Master" zu bestimmen. Deshalb besitzt der DFM4X4 keinen "Master/Slave"-Schalter. (Siehe auch die Bedienungsanleitungen anderer LecNet-Geräte.)
3.3 Computeranschluss
3.4 Netzanschluss:
3.5 EXPANSION IN/OUT-Buchsen
- Legen Sie die mitgelieferte CD-ROM in das CD-Laufwerk Ihr's Computers ein. Das Installationsprogramm startet automatisch.
- Folgen Sie den Anweisungen am Bildschirm.
- Geben Sie, wenn Sie dazu aufgefordert werden, ihren Name und den Firmennamen ein; wir empfehlen, das vorgeschlagene Verzeichnis für das Programm zu akzeptieren.
- Wenn Sie mit der LecNet-Software nicht vertraut sind, empfehlen wir, zur einzahlen Installation auf "Typical" zu klichen.
- Klichen Sie auf "Next" und akzeptieren Sie die vorgegebene Einstellung, indem Sie noch zwei Mal auf "Next" klichen.
- Klichen Sie, wenn Sie dazu aufgefordert werden, auf "Finish", um die Installation abzuschreiben.
- Sie können die Software nun jederzeit starten, indem Sie auf "Start/Program/LecNet for AKG" klichen.
Bevor Sie das Programm starten:
- Kontrollieren Sie, ob der DFM4X4 mit dem Computer verbunden ist. Falls nicht, verbinden Sie den DFM4X4 mit Hilfe des mitgelieferten RS-232-Kabels mit dem Computer. Schalten Sie den DFM4X4 ein.
-
Bevor Sie Parameter einstellen oder zusätzliche Geräte anschließen, ordnen Sie jedem Gerät eine eindeutige Adresse - eine Zahl zwischen 128 und 256 - zu. Zum Ändern einer Adresse)dürfen Sie jeweils nur ein Gerät mit dem Computer verbinden. Beim AS16x12 und AS8,müssen Sie zusätzlich den Master/Slave-Schalter auf "Master" stellen.
-
Starten Sie das Programm mit "Start/Programs/LecNet for AKG/LecNet Master Pro" oder durch Doppelklick auf den Kurzbefehl, den Sie möglicherweise auf Ihr dem Computer eingerichtet haben. Das LecNet-Programm überprüft, welche Geräte an den Computer angeschlossen sind, und findet damit automatisch den DFM4X4, den Sie an den Computer angeschlossen haben.

4.1 Software installieren
4.2 Software konfigurieren
4.2.1 Gerat wahlen
Abb. 2: Adressen überprüfen...
- Klichen Sie im Menu "LecNet Master Pro" auf "Devices/Select Device...". Es erscheinen die Adressen aller angeschlossenen Geräte.
- Klichen Sie auf die Adresse des Gerätes, das Sie programmieren möchten. Damit gelangen Sie zu einem aktiven Programmiermenu für den DFM4X4.

Abb. 3: Zur Programmier-maske für den DFM4X4...
- Im Untermenü "Input Gain" konnen Sie die Eingangsverstärkung fein einstehen sowie den Einstellbereich (Minimum bis Maximum) für die Fernsteuerung durch die programmierbaren Steuereingänge festlegen.
-
Wenn Sie mit allen Einstellungen fertig sind, speichern Sie die Einstellungen in einem Preset. Zum Speichern im Computer klichen Sie "File/Save Active Setup to Disk File...", zum Speichern im DFM4X4 "File/Save Active Setup to DFM4X4 Preset..."
-
Klichen Sie auf das Untermenü "Matrix Setup" und stellen Sie die gewünschten Matrixverbindungen ein.
- Speichern Sie ihre Einstellungen in einem Preset.

4.2.2 Eingangsverstärkung
4.2.3 Matrix-verbindungen
Abb. 4: Eingangsverstärkung und Matrix einstellen, Einstellungen abspeichern
4.2.4 Ausgangsverständigung
-
Klichen Sie auf "Output Gain" und stellen Sie die Verständung eines Ausgangs sowie den Einstellbereich (Minimum bis Maximum) für die Fernbedienung durch die programmierbaren Steuereingänge ein. In der "Master Output"-Sektion können Sie den Pegel mehrerer Ausgänge gleichzeitig einstehen.
-
Speichern Sie ihre Einstellungen in einem Preset.
4.2.5 Filter

Abb. 5: Filter einstellen
- Klichen Sie auf "Filter Setup" und wahlen Sie den Ausgang, für den Sie die Filter einstellen sollen.
- Klichen Sie auf das ersten Filter. Das Filter wird welt unterlegt.
- Wahlen Sie den aus der Liste unter "Filter Type" den gewünschten Filtertyp. Bei allen Filtern ausser den ADFE-Notch-Filtern ist die Frequenz zwischen 20 Hz und 20 kHz einstellbar. Die Bandbreite der Filter mit einstellbarer Bandbreite können Sie von 0,5 bis 2,55 Oktaven variieren. Den Anzeigebereich können Sie zwischen ± 15 dB und ± 30 dB umschalten.
- Wir empfehlen, ihre Einstellungen sorgfältig durch Abhoren zu überprüfen und nichts mehr zu verändern, sobald Sie mit dem Klang zufrieden sind.
- Wenn Sie den Klang entszert haben, aktivieren Sie ein ADFE-Filter und drehen Sie die Lautstärke soweit auf, bis eine Rückkopplung auftritt. Das ADFE sentk die Freqenz, bei der die erste
Rückkopplung auftritt, automatisch stark ab.
Wiederholen Sie diesen Schritt, bis Sie eine ausreichende Lautstärke erreicht haben. 3 bis 4 fixe ADFE-Frequenzen zusätzlich zur Entzerrung schaden nicht. (Sollten darüber hinaus noch bei weiteren Frenzen Rückkopplungen auftreten, können Sie sich auch eine akustische Lösung des Problems überlegen.)
- Wenn noch frei Filter zur Verfugung stehen, können Sie diese als ADFE-Filter definieren: Klichen Sie auf das jeweilige Filter. Das Filter wird gelb unterlegt. Wahlen Sie unter "Filter Type" "ADF". Drehen Sie die Lautstärke NIGHT auf. Dadurch wird das Filter auf keine bestimmte Frequenz abgestimmmt.
These ADFE-Filter reagieren auf Rückkopplungen und setzen sich zurück, wenn Sie den DFM4X4 ausschalten.
- Speichern Sie ihre Einstellungen in einem Preset.
4.2.6 Kompressoren

Mit den Kompressoren konnen Sie die Dynamik des Audiosignals kontrollieren.
- Klichen Sie auf "Compressor", um zu den Kompressor-Parametern zu gelangen.
- Stellen Sie als erstes das Kompressionsverhältnis ("Compression Ratio") ein. Sie können "Compression Ratio" in 6 Stufen von 1:1 (AUS) bis 5:1 (sehr starke Kompression) einstehen.
- Stellen Sie "Threshold" (die Einsatzschwelle - den Pegel, bei dem der Kompressor anspricht), "Attack Time" (die Zeit, innerhalb derer der Kompressor anspricht, wenn der Pegel die Einsatzschwelle übersteigt) und "Release Time" (die Zeit, innerhalb derer die Kompression aufhört, wenn der Signalpegel wieder unter die Einsatzschwelle absinkt) ein.
Hinweis: Bei kurzer Attack Time, zu longer Release Time und hoher Compression Ratio kann es zum berüchtigten "Pumpen" kommt.
4.2.7 Limiter

Abb. 6: Untermenü "Compressor"
4. Speichern Sie ihre Einstellungen in einem Preset.
Mit den Limitern können Sie eine absoluten Obergrenze einstellen, die der Ausgangspiegel nicht überschreiben参保.
- Klichen Sie auf "Limiter". Ausser Ratio bieten die Limiter dieselben Parameter wie die Kompressoren.
- Stellen Sie "Threshold" (die Einsatzschwelle - den Wert, den der Ausgangspegel nicht überschreiben darf), "Attack Time" (die Zeit, innerhalb derer der Limiter ansprechen soll, wenn der Pegel die Einsatzschwelle erreicht) und "Release Time" (die Zeit, innerhalb derer die Pegelabsenkung aufhört, wenn der Signalpegel wieder unter die Einsatzschwelle absinkt) ein.
- Speichern Sie ihre Einstellungen in einem Preset.
Zur gemeinschaftigen Beschaltung sehr langer und schmaler Räume braucht es meinst zusätzliche Laufsprecher im hinteren Teil des Saals. Die erforderliche Zeitverzogierung für jeder Zusatzlausprecher konnen Sie wie folgt ermittelt:
- Nehmen Sie einen Knall oder einen Snare-Drum-Schlag auf.
- Stellen Sie ca. 8 m vom ersten Zusatzlautsprecher (2) entfernt ein Mikrofon (3) auf.
- Messen Sie die Entfernung zwischen den Hauptlautsprechern (1) und dem ersten Zusatzlautsprecher (2).
- Klichen Sie auf "Audio Delay".
- Tragen Sie die gemessene Entfernung in das Feld "Meters" ein (ausser Sie haben die Entfernung in Fuß gemessen).
- Setzen Sie sich einen eigenen Kopfhörer auf (z.B. K 240 oder K 270 von AKG).
- Spieler den Knall bzw. Snare-Schlag in einer Schleife immer wieder über die Beschallungsanlage ab und stellen Sie die Zeitverzogerung ("Audio Delay") so ein, dass Sie im Kopfhörer nicht mehr zwei, sondern nur mehr einen Knall bzw. Schlag horen.
- Wiederholen Sie Schritt 1 bis 7 für alle übrigen Zusatzlautsprecher.
- Speichern Sie ihre Einstellungen in einem Preset.


4.2.8 Delay
Abb. 8: Untermenü "Audio Delay"
Abb. 9: Hauptlautsprecher (1), verzögert angesteuerter Zusatzlautsprecher (2), Mikrofon (3)
4.2.9 Programmierbare Steuereingänge
- Klichen Sie auf "Programmable I/O".
- Wahlen Sie unter "Select Programmable Input" (vorletzte Menüzeile) den zu programmierenden Steuereingang "In 1" bis "In 13".
- Wahlen Sie unter "Function" die Funktion, die Sie ausführten möchen, z.B. "Preset Recall", wenn Sie ein Preset aufrufen wollen.
- Markieren Sie in der Zeile "Preset" das gewünschte Preset. Bei analogen Ein- oder Ausgangsreglern, zum Anheiten oder Absenken der Lautstärke oder Stummschalten des Signals wahlen Sie den entsprechenden Ein- oder Ausgang unter "Applies To: Inputs" oder "Applies To: Outputs".
- Klichen Sie auf "Apply"
- Speichern Sie ihre Einstellungen in einem Preset. Beachten Sie, dass Sie jeder programmierbaren Steuereingangsstfte in jedem Preset eine andere Funktion zuordenen können.

- Klichen Sie auf "Programmable I/O".
- Wahlen Sie den zu programmierenden Steuerausgang: Klichen Sie unter "Select Programmable Input" (vorletzte Menüzeile) auf einen Kanal zwischen "In 1" und "In 8".
- Klichen Sie im Feld "Function" auf "Programmable Output". Der gewährte Stift ist damit als Steuerausgang definiert.
- Wahlen Sie unter "Prog Input State" den programmierbaren Steuereingang, dessen momentanen Betriebszustand Sie anziegen wollen. Im Beispiel 2 (Abb. 11) ist Stift 1 als programmierbarer Steuerausgang definiert. "In 1" in der Zeile "Prog Input State" ist davon grau dargestellt.
Hinweis: Sie können denselben Stift in ein und demselben Preset nicht doppelte belegen. - Speichern Sie ihre Einstellungen in einem Preset. Wie bei den programmierbaren Steuereingängen konnen Sie auch den programmierbaren Steuerausgaben in jedem Preset eine andere Funk

Abb. 10: Untermenü "Programmable I/O", Beispiel 1
4.2.10 Programmierbare Steuerausgänge
Abb. 11: Untermenü "Programmable I/O", Beispiel 2
Die 13 programmierbaren Steuereingangsstfte erlauben Ihnen, verschiedene Parameter des DFM4X4 zu regeln. Als Steuersignal konnen Sie entweder einen Schliebkontakt oder eine Gleichspannung einsetzen. Die Abb. 12 bis 14 zeigen eine Beschaltungsmöglichkeiten für die programmierbaren Steuereingangsstfte.
Jeder programmierbare Steuereingang ist intern über einen 100 k -Vorwiderstand mit +5 VDC verbunden, ein externer Vorwiderstand ist darauf nicht erforderlich.
4.3 Beschaltung der programmierbaren Steuereingangsstifte
Wenn Sie eine stufenlos regelbare Gleichspannung als Steuersignal an einen der programmierbaren Steuereingänge anlagen, müssen Sie im Untermenü "Programmable I/O" der LecNet-Software in der Befehlszeile "Function" auf "Analog Input Control" oder "Analog Output Control" klichen.
Abb. 12-14

Abb. 12: Analoge Verständungsregelung mittels linearem 10k -Potentiometer (1). 2 = Linker Anschlag -> Masse 3 = Mittlerer Anschluss ->programmierbarer Steuereingangsstift (4). 5 = Rechter Anschlag +5V

Abb. 13: Steuerung mittels Schliebkontakt (1).
2 = Masse,
3 = Verbindung zum programmierba- ren Steuereingangsstift

Abb. 14: Steuerung mittels externer, von 0V bis +5V stufenlos regelbarer Gleichspannungsquelle (1). 2 = Masse , 3 = Verbindung zum programmierba- ren Steuereingangsstift
4.4 Beschaltung der programmierbaren Steuerausgangsstifte
Die 8 programmierbaren Steuerausgangsstfte des DFM4X4 dienen zur Anzeige des momentanen Betriebszustands eines programmierbaren Steuereingangs.
Die programmierbaren Steuerausgänge entsprechen elektrisch jeweils einem Schliebkontakt. Im "aktiven" Zustand ist der Steuerausgangsstift mit Masse verbunden. Der programmierbare Steuerausgang ist mit einer maximalen Spannung von 40 V und einem maximalen Dauerstrom von 100 mA belastbar.
An der +5 -V-Versorgung der programmierbaren Steuereingänge konnen Sie LEDs anschließen, wobei jeder der Gesamtstrombedarf aller leuchtenden LEDs hochstens 100 mA detragen darf. Sie konnen an der +5 -V-Versorgung der programmierbaren Steuereingänge auch 5-V-Relais betreiben, wobei der Gesamtstrombedarf aller Relaisspulen ebenfalls hochstens 100 mA detragen darf. Beachten Sie, dass das Relais in Abb. 17 von einer externen Spannungsqelle gespeist wird. Diese ist nur dann erforderlich, wenn die Spulen eine höhere Spannung als 5 V benötigen.
Die Abb. 15 bis 17 zeigen einige Beispiele für externe Beschaltung.
Abb. 15 - 17

Abb. 15: LED leuchtet, wenn der programmierbare Steuerausgang aktiv ist.
1 = +5 VDC vom programmierbaren Steuereingangsstift 14
2 = Programmierbarer Steuerausgangsstift
3 = 380

Abb. 16: LED ist dunkel, wenn der programmierbare Steuerausgang aktiv ist.
1 = +5 VDC vom programmierbaren Steuereingangsstift 14
2 = Programmierbarer Steuerausgangsstift
3 = 380
4 = Masseverbindung viaprogrammierbarenSteuerausgangsstift 15

Abb. 17: Relaiszieht an, wenn derprogrammierbare Steuerausgangaktiv ist.DieRelaisspule(1)darmaximal 100mA Stromziehen.
2 = Diode 1N001 oder gleichwertig
3 = Externe Gleichspannungsquelle (<40 VDC)
4 = programmierbarer Steuerausgangsstit
5 = Masseverbindung viaprogrammierbarenSteuerausgangsstift 15